Vereinschronik der Bergschützen

Bergschützengesellschaft Kleinhöhenrain e.V. -seit 1795-
 

Die Höhenrainer Schützengesellschaft, eine der ältesten Gesellschaften im Schützengau Rosenheim-Bad Aibling, kann auf eine stolze Tradition zurückblicken. So geht aus der Chronik hervor, daß sich das "Schützen-Corps" Höhenrain schon im Jahre 1795 eine wertvolle seidene Fahne anschaffte. Die Tradition der im Schloß Höhenrain mit seiner Tafernwirtschaft etablierten Zimmerstutzengesellschaft führt heute die Bergschützengesellschaft Kleinhöhenrain e.V. weiter. Sie hat sich im Jahre 1904 konstituiert und 1936 mit den "Altschützen Höhenrain" zusammengeschlossen.
Nachdem während der Kriesgsjahre jeglicher sportliche Schießbetrieb zum Erliegen kam, wurde im Herbst 1952 mit einer Mitgliederzahl von 36 Schützen der Schießbetrieb wieder aufgenommen. Im Jahre 1955 feierte man das 160-jährige Gründungsfest mit einer Fahnenweihe und richtete zugleich das 5.Gauschießen des Schützengaues Rosenheim-Bad Aibling aus.
Seit 1970 gibt es eine separate Jungschützen-Königskette und durch den unermüdlichen Einsatz aller Sportwarte und Jugendleiter ist eine ständig steigende Anzahl von Jungschützen zu verzeichnen. Die bedeutendsten Ereignisse der letzten Zeit waren mit Sicherheit die Einweihung des neuen Schießstandes mit acht automatischen Ständen im Verinslokal "Zur schönen Aussicht" in Kleinhöhenrain im Jahr 1978 und das 190-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe im Juli 1985. Im Jahr 1995 wurde das 200-jährige Gründungsfest gefeiert und das Holzkreuz am Eingang zu unserem Schützenlokal eingeweiht.
Die Gesellschaft zählt derzeit über 200 Mitglieder.